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Unser Magazin vermittelt grund-legende Infor-mationen zur Haut allgemein, zu Allergien, Asthma, Hauterkrankungen sowie präventiven und schützenden Maßnahmen. Aktuelle Berichte aus Wissenschaft und Forschung runden das Informationsspektrum ab - umfassend, unabhängig und aktuell.
Die „haut & allergie“ erscheint vier Mal im Jahr und liegt in Apotheken und Kliniken sowie bei Ärzten und Hebammen aus.
Mitgliederzeitschrift Haut&Allergie aktuell
Mitglieder erhalten mit unserer quartalsweise erscheinenden Zeitschrift wissenschaftlich fundierte Informationen und praktische Hinweise zu Allergien, Asthma, Neurodermitis, Psoriasis und sonstigen Hauterkrankungen. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand in Sachen Forschung und Therapie.
Ein Ansichtsexemplar kann - sofern Restauflage vorhanden - postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.
Chronisches Handekzem

Untersuchungen zufolge leiden etwa zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland vorübergehend oder dauerhaft an einem Handekzem. In einigen Berufen, die den täglichen Umgang mit Wasser oder hautreizenden Substanzen erfordern, ist der Anteil der Betroffenen noch deutlich höher – beispielsweise unter Friseuren, Maurern oder im Bäckerhandwerk. Besonders gefährdet sind außerdem Menschen, die durch eine Neurodermitis vorbelastet sind. Die Ursachen und das Krankheitsbild des Handekzems sind vielfältig, jedoch handelt es sich stets um eine nicht ansteckende Entzündung der Haut, die vielfach mit Schmerzen und einem unerträglichen Juckreiz einhergeht. Bei starker Ausprägung können die Betroffenen nicht richtig zugreifen und sind in ihren alltäglichen Aktivitäten massiv eingeschränkt. Dies kann auch im Beruf zum Problem werden; viele Patienten mit einem chronischen Handekzem müssen langfristig ihr Tätigkeitsfeld wechseln oder sogar umschulen. Darüber hinaus belastet die Hauterkrankung die Psyche: Nicht selten reagieren Außenstehende mit Ablehnung und zögern, den Betroffenen die Hand zu geben.
Die neue DHA-Broschüre „Chronisches Handekzem“ soll Patienten helfen, ihre Hauterkrankung besser zu verstehen. Die Autoren, Dr. Sonja Molin und Professor Dr. Thomas Ruzicka von der Universitätshautklinik in München, erläutern auf leicht verständliche Weise die möglichen Ursachen für ein Handekzem, gehen auf sinnvolle Diagnoseschritte ein und stellen Maßnahmen zum Hautschutz vor. Darüber hinaus zeigen sie eine ganze Palette von Behandlungsmöglichkeiten auf; von der äußerlichen Behandlung mit Salben oder UV-Licht bis hin zur innerlichen Therapie mit Medikamenten in Tabletten- oder Kapselform. Eine Tabelle gibt Überblick über die wichtigsten Substanzen, die Handekzeme auslösen oder verstärken können. Zur weiterführenden Information sind relevante Internetadressen aufgelistet. Die Broschüre ist kostenlos und kann hier oder bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe bestellt werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-handekzem.de.

Menschen mit Neurodermitis leiden unter entzündlichen Ekzemen der Haut und einem oftmals unerträglichen Juckreiz. Im Sommer bessern sich bei vielen Patienten die Symptome, denn Sonnenlicht hilft das überaktive Immunsystem der Neurodermitishaut zu normalisieren. So wird die Bestrahlung mit UV-Licht auch als gezielte Behandlungsstrategie bei Neurodermitis eingesetzt. Hier kommt es allerdings auf das richtige Maß an. Wer es mit der Sonne übertreibt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand mit den möglichen Spätfolgen wie Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung. Zu viel Sonne, Überhitzung oder Schwitzen können auch einen Ekzemschub auslösen und den Juckreiz verschlimmern. Besonders sonnenempfindlich sind aufgekratzte Hautpartien, die sich im Heilungsprozess befinden und wo die neu gebildete Haut noch dünn ist. Ein vernünftiger Umgang mit der Sonne ist daher auch bei Neurodermitis wichtig. Das bedeutet: Mittagssonne meiden, viel trinken und für einen guten Sonnenschutz sorgen. Unbedeckte Hautstellen wie Gesicht und Hände brauchen ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. „Neurodermitispatienten sollten auf keinen Fall aus Angst vor unerwünschten Hautreaktionen darauf verzichten“, so Erhard Hackler, Vorstand der Deutschen Haut- und Allergiehilfe. „Denn heutzutage gibt es Sonnenschutzmittel, die nachweislich für die trockene und empfindliche Neurodermitishaut geeignet sind, weil sie beispielsweise auf Emulgatoren verzichten.“ Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich durch die passende Kleidung zu schützen. Sie sollte weit geschnitten und luftig sein: Menschen mit Neurodermitis schwitzen vor allem in den Kniekehlen und Armbeugen; insgesamt ist ihre Fähigkeit zur Schweißbildung jedoch herabgesetzt, sodass die Haut leicht überhitzt.
Weitere Informationen zu den Besonderheiten der Neurodermitishaut finden Interessierte auf der Internetseite der Deutschen Haut- und Allergiehilfe www.dha-neurodermitis.de. Dort kann auch eine Info-Broschüre zur Neurodermitis bestellt werden. Postanschrift: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn.